Ein- und Mehrtagestouren kann man schon in Deutschland oder in Israel bei allen Veranstaltern buchen. Angeboten werden Wandertouren, Kamelsafaris und Jeep-Exkursionen. Touren auf eigene Faust sind nicht ratsam.
Insgesamt gibt es in Israel heute 42 Nationalparks, die alle historisch oder landschaftlich interessanten Plätze umfassen. Zu erwähnen sind (von Norden nach Süden) Achziv, Tel Hazor, Nimrod-Festung, Beth Alpha, Beth Shean, Beth Shearim, Hamat Tiberias, Belvoir, Kursi, Meggido, Zippori, Samaria-Sebastia, Caesarea, Beth Guvrin/Maresha, Herodion, Massada, Qumran, Tel Arad, BenGurion-Grabstätte in Sde Boker, Mamshit, Avdat.
Eine interessante Möglichkeit, Israel wirklich kennenzulernen. Für derzeit 60 Schekel erhält man die Green Card, mit der man zwei Wochen lang freien Eintritt in allen Nationalparks hat. Die Karte gibt es an den Kassen der Nationalparks oder bei der National Parks Authority, 4 Machleff St., Tel Aviv 61070, Tel. von Deutschland aus: 0 09 72/3/5766888. Auch viele Veranstalter in Deutschland bieten sie an.
In Arad, am Ramon-Krater und in Yodvata nördlich von Eilat kann man sich in den Besucherzentren über die regionale Tier- und Pflanzenwelt sowie geologische Besonderheiten informieren.
In der Arawa-Ebene nördlich von Eilat leben in (fast) freier Wildbahn Tiere, die schon in der Bibel erwähnt werden.
Auskünfte zu markierten Wanderwegen und Informationen zu Wanderungen gibt es bei der Israelischen Gesellschaft für Naturschutz. Büro in Deutschland: Israel NAture Trails, Am Sonnenberg 14, 61279 Grävenwiesbach, Tel.: 0 60 86/6 95, Fax: 0 60 86/2 84
ist das hebräische Wort für "wilde Tierwelt". Das gleichnamige Reservat in der Arawa Ebene hat es sich zur Aufgabe gemacht, vom Aussterben bedrohten Tieren einen neuen Lebensraum zu geben mit Erfolg! Entstanden ist eine moderne Arche Noah.
Der Jüdische Nationalfonds e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, Bäume anzupflanzen, um unfruchtbares Land wieder in grüne Wälder zu verwandeln. Er finanziert sich aus Spenden, für die er steuerabzugsfähige Quittungen vergibt. Ein Baum kostet 20,- DM. KKL, Liebigstr. 24, 60323 Frankfurt/Main, Tel.: 069/971402-0
Alljährlich im März/April und im Oktober/November wird Israel
zur wichtigen Transitstrecke für Zugvögel. Das Hula Naturreservat
in Galiläa und Eilat am Roten Meer sind dann ideale Beobachtungsplätze;
26 Zentren, sog. "field schools", wurden errichtet. Informationen
gibt es bei der Gesellschaft für Naturschutz.
Den Negev kann man auf geführten Wandertouren, Kamelsafaris und Jeep-Exkursionen erkunden. Bitte nicht auf eigene Faust los ziehen.
Tips für den Wüstenrucksack:
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